Die FDP Gossau-Arnegg ist gegen das Steuerfuss 2026 Referendum.

Die FDP Gossau-Arnegg hat sich intensiv mit dem Budget 2026 auseinandergesetzt. Während die Partei die langfristigen Investitionsziele mitträgt, stösst die geforderte Steuererhöhung auf geteiltes Echo.

Die FDP Gossau-Arnegg anerkennt die grossen Herausforderungen, vor denen der Stadtrat und die Verwaltung stehen.
Die anstehenden Infrastrukturprojekte sind für die Standortattraktivität von Gossau entscheidend. Dennoch blickt die FDP mit Sorge auf die geplante Steuererhöhung.
In der internen Debatte wurde deutlich: Eine Erhöhung der Steuerlast muss das letzte Mittel sein.

«Der Stadtrat wird in seinem Bestreben, Gossau zukunftsfähig aufzustellen, unterstützt», hält die FDP fest.
Gleichzeitig erwarte man von ihm, aber auch vom Parlament, eine konsequente Disziplin auf der Ausgabenseite: das bedeutet auch, dass Serviceleistungen der Stadt gestrichen werden müssen.
Steuererhöhungen dürfen nur eingesetzt werden, wenn alle Effizienzpotentiale in der Verwaltung ausgeschöpft sind.
Die FDP Gossau-Arnegg signalisiert damit eine mässige Unterstützung für die Erhöhung des Steuerfusses.
Sie pocht deshalb darauf, dass Investitionen klaren Prioritäten folgen müssen. Man wolle den Dialog konstruktiv weiterführen, ohne dabei die Belastungsgrenze der Bürgerinnen und Bürger aus den Augen zu verlieren.
Die Gossauer Bürgerinnen und Bürger möchten nicht mehr bezahlen, aber um die finanziellen Herausforderungen für die Zukunft zu meistern braucht es alle drei vom Stadtrat vorgeschlagene Massnahmen: Ausgabenreduktion, Priorisierung der Investitionen und Steuererhöhung.

Die FDP Gossau-Arnegg wird sich politisch dieser Verantwortung stellen.